Costa del Silencio

Der Nordost-Passat, meistens ein lauer und angenehmer Wind, kann auch recht unangenehm gegen die Südostküste wehen. Dank einer Laune der Natur fegt er am südöstlichsten Zipfel vorbei und schafft damit dort einen windlosen Küstenstreifen – eben eine Costa del Silencio, eine Küste der (Wind-) Stille.

Wer auf der Suche nach der stillen Küste ist, muss wissen, dass dieser Abschnitt zu dem Fischerörtchen Las Galletas gehört. Schon Mitte der 60er Jahre gründete José Antonio Tavio Alfonso die erste große Touristen-Urbanisation Ten Bel im Süden. Nach der Fertigstellung des Südflughafens (von dem aus die Stille mehr und mehr unterbrochen wird) folgten ganz in der Nähe weitere Ferienanlagen. Gegenüber den anderen Ferienorten in der Region fällt bei Costa del Silencio auf, dass es hier keine Hochhäuser, keine Hotelriesen, keine Flipperhallen und Discotheken gibt. Wer das sucht, ist auf Playa de las Américas oder Los Cristianos angewiesen. Durch einen kleinen Fußweg ist man mit Las Galletas verbunden. Dort reihen sich in einer kleinen Fußgänger-Zone Cafés und Restaurants aneinander.

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