El Tanque

Am Nordhang in 600 Metern Höhe, im äußersten Westen liegt der idyllische Ort El Tanque. Terrassenförmig angelegte Getreide- und Kartoffelfelder prägen die Landschaft in diesem Teil des Teno-Gebirges. Außerdem wird hier Jagd auf Kaninchen und Rebhühnern gemacht und landen in den Töpfen der Gastronomie.

Dann gibt es auch noch den „Camello-Parque“. Von dort aus geht es im Beduinenkostüm hoch auf dem Rücken von Kamelen durch die üppige Landschaft.

Namensgeber für den Ort war ein während des 16. Jahrhunderts angelegter enorm großer Teich (span.: tanque) zur Bewässerung der Zuckerrohr-Plantagen und der Weinhänge. Etwa um 1540 wurde eine kleine Kapelle gebaut, die dem heiligen Antonius von Padua gewidmet wurde. Dieser war ein Heiliger der römisch-katholischen Kirche und Schutzpatron der Armen und Kranken.

Bei einem Vulkanausbruch 1706 wurde El Tanque vollständig zerstört und ein Stück höher wieder aufgebaut. Auch die kleine Kapelle, die aber bis ins 20. Jahrhundert auf seinen neuen Glockenturm warten musste.

Von der Hauptstraße, die weiter in Richtung Süden führt, sollte man zum ausgeschilderten Mirador (Aussichtspunkt) „Lomo Molino“ machen. Hier hat man einen wunderschönen Blick über den Großteil der Nordküste. Grundsätzlich gibt es dort auch ein Restaurant, aber wir können momentan nicht sagen, ob dies noch geöffnet ist – oder nicht. Aber egal – der Abstecher von ca. zwei Minuten Autofahrt lohnt sich!

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