Playa de las Américas

Es ist kaum zu beschreiben, wie und was alles in dieser Region gebaut wurde. Anfang der sechziger Jahre fing man an, eine Bettenburg nach der anderen zu errichten. Man findet nichts historisches, nichts Inseltypisches, aber dafür Sonne, Strand und Möglichkeiten der Zerstreuung. Eben Urlaub pur, wie es sich der Großteil der Nordeuropäer wünscht. Mittlerweile ist Die Urlauberzone cirka 15 Kilometer lang und bis zu 4 Kilometer breit. Die Costa Adeje, Playa de las Americas, Playa Fañabé und Los Cristianos sind ineinander übergegangen. Hauptsächlich im Winter kommen hier bis zu 2,5 Millionen Urlauber her, um Sonne zu tanken oder die Nächte in den zahllosen Discotheken durch zu feiern. Playa de las Américas tritt den Beweis dafür an, dass man aus jeder Landschaft, selbst aus einer Geröllwüste mit Felsenküste, ein grünes, blühendes Strand- und Badeparadies machen kann. Dass dies nur unter Verwendung von kostbarem Trinkwasser möglich ist wird dabei oft vergessen. Da die Bautätigkeit noch lange nicht zu Ende ist, empfehlen wir, sich den neusten Reiseführer zu besorgen.

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