Arguayo

Ende Januar ist Arguayo voll von blühenden Mandelbäumen. An der Strecke dorthin türmen sich links und rechts riesige Felsbrocken, die bei dem letzten Vulkanausbruch 1909 ausgeworfen wurden. Im Januar 1909 floss die glühende Lava zehn Tage lang rasch Richtung Santiago del Teide. Das Grollen des Vulkans Montaña de Chinyero soll bis nach La Orotava zu hören gewesen sein.

In einem wunderschön rekonstruierten kanarischen Bauernhof in Arguayo gibt es ein Töpferzentrum, in dem man versucht, die traditionelle Art der Keramikherstellung, d.h. ohne Töpferscheibe, am Leben zu erhalten. Gleichzeitig beherbergt der Hof auch noch das Museo de Alfareira – das Töpfereimuseum. Die Gemeinsamkeiten bei Herstellungstechnik und Formen gelten als Indiz für die Verwandschaft der Urbevölkerung der Kanaren, der Guanchen, mit den Berbern in Nordafrika.

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