Aguamansa

Die Gegend um Aguamansa ist ein ideales Wandergebiet. Auf gleicher Höhe kann man die Wälder durchwandern oder man wandert weiter nach oben bis in den Nationalpark. Als Wanderziel bieten sich die zahlreichen Chozas an (überdachte Rastplätze). Man findet sie an der Landstraße und an den Wanderwegen. In unmittelbarer Nähe von Aguamansa befindet sich die Station der Forstverwaltung, die auch gleichzeitig der Sitz der ICONA, der Verwaltung des Nationalparks ist.

Unweit hinter Aguamansa biegt ein Weg links in den Wald. Am Ende befindet sich das Refugio La Caldera, ein Rastplatz im Wald. Es ist der Krater eines erloschenen Vulkans. Man findet dort alles vor, was man zum Grillen braucht: Picknicktische, Bänke, Toilettenhäuschen, Wasserzapfstellen und gemauerte Grillstellen. Wer nicht selbst grillen möchte, der kann dort in der Gaststätte essen. Der Bus 345 der TITSA hat hier von Puerto de la Cruz kommend seine Endhaltestelle. Für geologisch Interessierte findet man bei km 23 und 22, rechts vor einer Kurve, einen monumentalen Basaltblock, Margarita de Piedra genannt. Er sieht wie eine riesige versteinerte Margerite aus. Nicht weit davon (ca. 1,5 km) führt der Weg zu Los Organos. Hier hat der Vulkan eine Gesteinsformation geschaffen, welche wie Orgelpfeifen aussehen. In der Region ab Aguamansa aufwärts befindet man sich schnell inmitten der Passatwolke oder ist, wenn man Glück hat, schon darüber. Man muss immer damit rechnen, dass plötzlich wie aus dem Nichts Wolken entstehen. Dann wird es ziemlich feucht und kühl. Deshalb nehmen sie besser etwas Warmes zum Anziehen mit hierher.

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